H. S. Eglund

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© Conny Vischer
  • Das Kulturzentrum Budde-Haus befindet sich in einer früheren Industriellenvilla in Gohlis. © H.S. Eglund
  • Das mondäne Foyer des Budde-Hauses mit Zugang zum Saal. © H.S. Eglund
Sonntag, 4. Februar 2024

Nomaden von Laetoli: Lesung & Diskussion am 23. März 2024 in Leipzig

Zur diesjährigen Buchmesse stellt Eglund seinen Roman Nomaden von Laetoli am 23. März 2024 im Budde-Haus in Gohlis vor. Auch neue Skripte kommen zur Sprache. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Lesung mit anschließender Diskussion führt H.S. Eglund wie im Vorjahr wieder in den mondönen Saal des Budde-Hauses in Gohlis. Die Veranstaltung findet am 23. März 2024 um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Für Getränke ist gesorgt.

Die Kulturvilla befindet sich am Gohliser Bahnhof in der Lützowstraße 19 in 04157 Leipzig. Zur Anfahrt werden öffentliche Verkehrsmittel empfohlen. Der S-Bahnhof Gohlis befindet sich fünf Minuten zu Fuß vom Budde-Haus entfernt.

Nähere Informationen zum Veranstaltungsort:

Budde-Haus Soziokulturelles Zentrum Leipzig-Gohlis

Flyer zum Merken und Versenden an Freunde und Bekannte

Der Roman im ViCON-Verlag

Blog & Website des Autors H.S. Eglund

© Gentner Verlag
Freitag, 12. Januar 2024

Ratgeber 2024: 222 Tipps für solaren Eigenstrom

Die Redaktion des Fachmediums photovoltaik hat einen aktuellen Ratgeber erstellt – für private und gewerbliche Solarkunden. Er informiert praxisnah über Photovoltaik, Stromspeicher, elektrische Heizsysteme und E-Mobilität. Der Ratgeber steht zum kostenlosen Download bereit.

Ob eigenen Strom vom Dach fürs Eigenheim oder für Unternehmen, Landwirte sowie Kliniken oder Schulen. Eine Investition in Solarstrom lohnt sich mehrfach. Mit einem kundigen Planer und Installateur lassen sich selbst komplexe Versorgungskonzepte bedarfsgenau planen, installieren und nutzen – um die Energiekosten nachhaltig zu senken.

Anstehendes Solarpaket und Abbau von Hürden

Der Solarkunde sollte wissen, was er braucht und die richtigen Fragen stellen. Dabei hilft der Ratgeber 2024 mit Tipps zu verschiedenen Aspekten der solaren Energieversorgung rund um die saubere Versorgung mit Strom, Wärme und Mobilität.

Treffpunkt Sonnenbürger: Sonnenstrom für alle oder nur für Reiche?

Zudem wurde eine Übersicht über die finanzielle Förderung und deren Anlaufstellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstellt. Es wird erklärt, welche Rechte und Pflichten mit dem Betrieb von Solaranlagen verbunden sind. Das EEG 2023, steuerliche Vereinfachungen und das anstehende Solarpaket wurden berücksichtigt.

Möglichst hohe Autarkie erreichen

Das Themenspektrum des Ratgebers umfasst Photovoltaik, Solarstromspeicher, solarelektrische Raumwärme und Warmwasser, Kühlung, Lüftung und Kältetechnik, Elektromobilität, Brennstoffzellen und BHKW, Preisinformationen, Rechte & Pflichten sowie Steuertipps. Ein umfangreiches Adressverzeichnis für Installateure und Planer erleichtert die regionale Suche und Kontaktaufnahme.

222 Praxistipps zum kostenlosen Download

Der Ratgeber 2024 „222 Praxistipps für Autarkie“ steht online als PDF nach kurzer Registrierung zum kostenlosen Download bereit. Er wurde speziell für private und Gewerbekunden entwickelt und enthält viele Tipps rund um die solare Eigenversorgung.

Neu in dieser Auflage sind umfangreiche Trendberichte zu Balkon-PV, bidirektionalem Laden, elektrischen Direktheizungen (Infrarot) und Gemeinschaftsanlagen. Das Werk hat 185 Seiten.

Hier geht es zum kostenlosen Download (nach Registrierung)

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© Simon Klaus
  • Von oben gesehen schrumpft der Besucherparkplatz auf einen schmalen Streifen. © Simon Klaus
  • Blick in die Maschinenhalle: Die Turbinen befinden sich unterm Boden, der bei Bedarf geöffnet werden kann. © Simon Klaus
  • Das Besucherzentrum auf der Dammkrone. Im Vordergrund ist ein Relief des Einzugsgebiets des Columbia River und seiner Staudämme zu sehen. © Simon Klaus
  • Das Wasserkraftwerk ist in das von Hügeln gesäumte Flusstal des Columbia River eingebettet. © Simon Klaus
  • Rechts ist das Umspannwerk zu sehen, das 16 Kilovolt aus den Turbinen auf 500 Kilovolt fürs Stromnetz bringt. © Simon Klaus
  • Prinzipeller Aufbau der Talsperre: Das Turbinenhaus befindet sich unterhalb der Staumauer. © Simon Klaus
  • Schnitt durch ein Technikmodell: Die spezielle Bauform der Turbine erlaubt es, dass die Generatoren sehr schnell ans Netz gehen, ohne lange Anlaufverluste. © Simon Klaus
  • Ausstellungsstücke aus der Bauzeit des Kraftwerks zwischen 1964 und 1984. © Simon Klaus
  • Modell einer Brennstoffzelle: Hier können Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene lernen, wie die Technik funktioniert. © Simon Klaus
  • Prinzip eines Solarmoduls: Fällt Licht auf die Zellen, beginnen sich die Räder der Lokomotive zu drehen. © Simon Klaus
  • Das Bauwerk ist imposant, das Kraftwerk modern und mit 2,5 Gigawatt sehr leistungsstark. © Simon Klaus
  • 1984 ging das Wasserkraftwerk mit vier Turbinen an den Start, 2011 kam der fünfte Generator hinzu. Die sechste Röhre ganz rechts ist noch frei. © Simon Klaus
Sonntag, 7. Januar 2024

Revelstoke Dam: Schaufenster der Energiewende in British Columbia

Das Besucherzentrum der Talsperre bietet tiefe Einblicke in die Stromversorgung Kanadas. Auch neue Technologien wie Solarzellen und Brennstoffzellen werden vorgestellt. Ein Tipp für den nächsten Trip nach Übersee.

Die Talsperre von Revelstoke (Revelstoke Dam) liegt am Transcanadian Highway, zwischen Calgary in Alberta und Vancouver an der Pazifikküste. Unweit befinden sich die berühmten Nationalparks von Banff und Jasper mit uralten Gletschern und Eisfeldern in den alpinen Höhen der Rocky Mountains.

Tausende Besucher kommen jedes Jahr

Revelstoke ist bekannt für sein Wasserkraftwerk, das jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher anlockt, sehr oft Familien mit Kindern. Es ist in den warmen Monaten (ab Mai) geöffnet, der Eintritt moderat (acht CAD für Erwachsene/sieben CAD für Kinder ab sechs Jahren, darunter frei).

Das Kraftwerk wurde 1984 fertiggestellt. Es bietet eine Leistung rund 2,5 Gigawatt. Es ist eines der größten und modernsten Wasserkraftwerke Kanadas, es wird vom Regionalversorger BC Hydro betrieben.

Sauberer Strom für Kalifornien

Der Strom wird in die südlich gelegenen Industriezentren auf der US-amerikanischen Seite der Grenze verkauft. Kalifornien ist die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt, der Energiehunger ist gewaltig. Im Sommer werden Überschüsse von kalifornischem Sonnenstrom genutzt, um Wasser in die Talsperre zu pumpen und auf diese Weise die Energie zu speichern.

Kraft des mächtigen Columbia River

Der Revelstoke Dam gehört zu einem weit verzweigten Netz von Talsperren, die das Einzugsgebiet des mächtigen Columbia River für die Stromerzeugung nutzen. Der Columbia führt so viel Wasser und verästelt sich in so viele Zuflüsse und Nebenarme, dass es in Europa kein vergleichbares Flusssystem gibt, von der Wolga abgesehen.

In der kanadischen Provinz British Columbia gibt es vier Talsperren, die den Columbia River regulieren. Die Sperrwand von Revelstoke ist 175 Metern hoch, sie wird durch einen Erddamm mit 122 Metern am Westufer des Flusses flankiert.

Sechste Turbine für spätere Erweiterungen

Die Turbinenhalle befindet sich unmittelbar unterhalb der Staumauer. Dort laufen fünf Generatoren mit je 16 Kilovolt Spannung, die jeweils 460,75 Megawatt leisten. Eine sechste Röhre wurde als Leerröhre eingebaut, für spätere Erweiterungen.

Derzeit wird diskutiert, eine sechste Turbine in den Schacht zu hängen. Denn der Westen der USA und Kanadas braucht mehr Strom, vor allem für E-Autos. Nirgendwo ist die Dichte an Tesla-Fahrzeugen höher als in den US-Staaten Kalifornien und Washington sowie in British Columbia.

Mit 500 Kilovolt ans Stromnetz angeschlossen

Das Wasserkraftwerk ist an das Stromnetz mit 500 Kilovolt angeschlossen. Es bietet zudem ein informatives Informationszentrum zur Geschichte des Dammes. Die kleine, feine Ausstellung liefert zahlreiche Erläuterungen zur Technik und zur wirtschaftlichen Rolle der Wasserkraft sowie zur Energiewende in Kanada.

Es gibt einen sehr guten Einblick in die Geschichte der Stromversorgung in Regionen, die vor hundert Jahren kaum besiedelt waren. British Columbia ist die Provinz der unwirtlichen Rockies und der Pazifikküste. Dort wird Strom hauptsächlich aus Talsperren gewonnen, ähnlich wie in Norwegen.

Atomkraft in Ontario und Quebec

Die benachbarte Provinz Alberta hingegen nutzt eigene Gas- und Ölvorkommen, um Kraftwerke zu betreiben. In Ontario und Quebec laufen zusätzlich zu den Talsperren einige in die Jahre gekommene Atomreaktoren, um die Industriezentren von Toronto und Montreal zu versorgen. Vor allem die Windkraft – in Ergänzung zur Wasserkraft – ist überall in Kanada auf dem Vormarsch.

Zwei Dämme im Verbund

Der Stausee von Revelstoke ist rund 130 Kilometer lang und reicht bis an die höher gelegene Mica-Talsperre. Beide Dämme werden im Verbund betrieben. Drei Viertel des Zuflusses sind regulierte Abflüsse von Mica.

Deshalb operiert das Kraftwerke von Revelstoke meist als Laufwasserkraftwerk, eher selten als Speicherkraftwerk. Normale Schwankungen des Pegels im Reservoir erreichen nur 4,5 Meter.

Website des Revelstoke Dam Visitor Center (BC Hydro)

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© Sybac Solar/HS/Schindler CES
Samstag, 6. Januar 2024

Treffpunkt Sonnenbürger: Sonnenstrom für alle oder nur für Reiche?

Eine neue Veranstaltungsreihe in Leipzig bringt Akteure der Energiewende mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Am 14. Februar 2023 geht es um diese Frage: Wie sozial ist Sonnenstrom, oder wie sozial könnte er sein?

Gastgeber ist Heiko Schwarzburger, Chefredakteur des Fachmagazins photovoltaik. Im soziokulturellen Zentrum Budde-Haus in Leipzig-Gohlis diskutiert er mit Berndt Bauer und Fridtjof Erbs von der Bürgerenergiegenossenschaft Taucha, einer Niederlassung der Energiegenossenschaft Leipzig. Die Genossenschaft hat bereits Anlagen im Selbstbau installiert und verfügt über Erfahrungen mit sozialen Projekten. Der Eintritt ist frei.

Solaranlage mit 16 Kilowatt für das Parthebad in Taucha errichtet

Neben der sozialen Frage geht es um die Chancen, die sich für Bürgerinnen und Bürger in einer Mieterstadt wie Leipzig ergeben. Auch Möglichkeiten des Selbstbaus von Photovoltaikanlagen oder die Installation mit Eigenbeteiligung werden debattiert.

Ratgeber 2024: 222 Tipps für solaren Eigenstrom

Die Veranstaltung im Überblick

Sonnenstrom für alle oder nur für Reiche?
Solare Energiewende – Mehr Demokratie wagen!
Gespräch und Diskussion am 14.2.2024 ab 19 Uhr
Saal des Budde-Hauses – Soziokulturelles Zentrum Leipzig-Gohlis
Lützowstraße 19, 04157 Leipzig

Hier finden Sie alle Veranstaltungen der Budde-Villa in Leipzig-Gohlis.

Die Veranstaltungsreihe soll Bürgerinnen und Bürger Leipzigs ermuntern, die Energiewende in die eigenen Hände zu nehmen. Sie bringt Menschen und ihre Projekte zusammen, um nützliche Informationen auszutauschen und vorhandene Kompetenzen und Erfahrungen zu nutzen.

Auch konträre Argumente kommen zur Diskussion. Veranstalter sind das Budde-Haus und das Fachmedium photovoltaik, vertreten durch Chefredakteur Heiko Schwarzburger.

© Tea, Toast & Trivia
Sonntag, 17. Dezember 2023

KI: Der Hype um die Algorithmen

Tea, Toast & Trivia: Clanmother Rebecca Budd aus Vancouver sprach mit Eglund über künstliche Intelligenz. Ist sie eine Gefahr für unsere Kreativität? Führt sie in eine düstere Zukunft? Wie jede Technologie hat KI zwei Gesichter. Und wird kontrovers debattiert.

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein heißes Thema. Warum eigentlich? KI gibt es schon seit Jahrzehnten. Freilich: Jüngste Fortschritte ermöglichen eine rasante Entwicklung dieser Technologie.

Ob wir es wollen, oder nicht: KI wird eine wachsende Rolle spielen. Meistens unbemerkt, denn die Algorithmen werden in Software und Prozesse integriert und zum selbstverständlichen Werkzeug ihrer Nutzerinnen und Nutzer.

Ein nützlicher Aufreger

KI wurde zum Aufreger, weil die großen Tech-Konzerne wie Meta, Google oder Microsoft einen Aufreger brauchten. Ihre Geschäftsmodelle sind unter Druck geraten, ebenso ihre Kurze an den Börsen.

Der Wettbewerbsdruck unter ihnen steigt, weil es im Internet nur einen Platzhirsch geben kann. Da kam ein neues, ein heißes Thema gerade recht – eine Aufgabe des Marketings. Gemessen am Echo in Wirtschaft, Medien und Politik wurde sie glänzend gelöst.

Dabei ist die Technologie fast hundert Jahre alt. Konrad Zuses erster elektromechanischer Computer nutzte mathematische Algorithmen, um die Maschine rechnen zu lassen. Alan Turings Modell eines selbstlernenden Systems sagte seinerzeit voraus, dass solche Systeme immer klüger und selbstständiger agieren.

Eine Frage der Rechenleistung

Alles nur eine Frage der Komplexität und der Rechenleistung. Ausreichend Zeit und Ressourcen vorausgesetzt, kann und wird die Turing Maschine immer mehr menschliche Kreativität übernehmen. Konrad Zuse war der Erste, der dieses theoretische Modell in nutzbare Technik umsetzte.

Heute sind die Computer so weit, dass jeder Laptop die Großrechner der 1950er und 1960er Jahre in ihrer Integration und Rechengeschwindigkeit um ein Vielfaches übertrifft. Aus diesem Grunde leisten die Algorithmen mehr, und es scheint, als entwickle die Maschine ein Eigenleben. Diese Vorstellung ist befremdlich: Golem und Frankenstein aus der Flasche – und sie erzeugt Furcht.

Janusköpfige Technologie

Wie jede andere Technologie hat auch KI zwei Gesichter. Einfache Prozesse durch die Maschine erledigen zu lassen, entlastet Menschen von öder Routine und kann die Produktivität bestimmter Vorgänge erhöhen.

Andererseits werden dadurch Ressourcen für kreative Aufgaben frei. Seit Beginn der Technisierung war diese Entlastung das oberste Ziel von Innovationen. Neue Technologien zu erfinden und einzuführen, kostet Geld. Diese Investition war und ist nur vertretbar, wenn die Produktivität steigt – also der Kapitaleinsatz früher oder später wieder eingespielt wird.

Uralte Ängste kochen hoch

Die unklaren Aussichten von KI sind es, die uralte Ängste neu hochkochen lassen. Software, die Texte selbst schreibt oder selbstlernende Programme entwickelt, stellt überkommene Prozesse in der Arbeitswelt auf Abruf, macht sie überflüssig. Ersetzbare Jobs werden verschwinden. Dafür werden andere Jobs entstehen, oder Kräfte frei für Jobs, die dringend Leute brauchen. Menschen, keine KI.

Zugleich steigt die Produktivität, also der ökonomische Gewinn durch den Einsatz von KI. Also steigt der wirtschaftliche Reichtum einer Gesellschaft, der freilich ungleich verteilt ist. Soll heißen: Die eigentliche Aufgabe der Zukunftssicherung ist eine soziale. Denn die Ängste sind Ängste vor sozialem Abstieg.

Der soziale Ausgleich tritt auf der Stelle

Wenn es darum geht, Arbeitsprozesse zu effektivieren, ist der Kapitalismus ungeheuer kreativ. Wenn es darum geht, sozialen Ausgleich und Gerechtigkeit zu finden, tritt er auf der Stelle. So zwingen neue Trends wie selbstlernende KI dazu, das soziale Gefüge der Gesellschaft zu modernisieren.

Die Bedeutung von Berufen, die durch KI keinesfalls ersetzt werden können, wird steigen. Dazu gehören das Gesundheitswesen, Bildung oder Pflege. Sie bedürfen der Aufwertung, um ihre Attraktivität zu erhöhen. Sonst macht die Effektivierung von Routineprozessen an anderer Stelle – oder auch in diesen Branchen – keinen Sinn.

Den Stecker ziehen

Letztlich ist KI eine Maschine. Und wie jede Maschine zeichnet sie sich durch diese Funktion aus: Sie verfügt über einen Stecker, den man jederzeit ziehen kann. Es liegt an den Nutzerinnen und Nutzern – an den Menschen selbst – ihren Einsatz sinnvoll zu kontrollieren.

Das ist eine Aufgabe für Jederfrau und Jedermann, gleichfalls keineswegs neu. Man kann das Handy gelegentlich nutzen oder süchtig danach werden. Das ist eine freie Entscheidung.

Nützlich, Spielzeug oder Droge

Man kann Computer als Arbeitsgeräte ein- und ausschalten oder nächtelang daran kleben. Das galt schon fürs Fernsehen, die frühere Glotze. Das gilt für Autos, Computer Games und so weiter – alles technische Systeme, die nützlich sein können, Spielzeug oder Droge.

Im Grunde hat sich nichts geändert, nicht durch KI. Die wichtigste Entscheidung bleibt diese: Zieh den Stecker, wenn die Technik zu viel Macht gewinnt. Macht über die Lebenszeit, die Dir vorbehalten ist.

Lust auf mehr? Dann hören Sie rein (in englischer Sprache):
Podcast: H.S. Eglund on the emergence of AI (25:50 Min.)

Website von Tea, Toast & Trivia

Mehr von Tea, Toast & Trivia auf Eglunds Blog:
Podcast: Energie von der Sonne: Energie für das Leben (mit Eglund)
Video: Emily Carr & James Bay Inn – A Reflection
Podcast: Zeitreise in den Dunkelwald (mit Eglund)
Podcast: Kommunikation ist keine Kunst – oder doch? (mit Eglund)
Podcast: Hässlichkeit weitet Horizonte (mit Klausbernd Vollmar)
Podcast: Über Schönheit in Natur und Kunst (mit Klausbernd Vollmar)
Podcast: Die Robben von Blakeney Point (mit Hanne Siebers)

© ViCON Verlag
Freitag, 17. November 2023

Bücher: Feine Ideen für Geschenke zur Weihnacht

Das Jahresende naht, zuvor winkt das Fest der Kerzen und von Tannengrün. Grau, dunkel, regnerisch: Weihnachten ist die beste Zeit zum Schmökern. Hier kommen einige Vorschläge – verbunden mit einer Leseprobe.

In diesem Jahr hat sich die Buchbranche aus der Corona-Nachkrise herausgearbeitet. Die Buchmesse in Leipzig Ende April war ein voller Erfolg, das Lesevolk strömte in Scharen in die Hallen.

Auch die Messe in Frankfurt am Main im Oktober hat sich berappelt. Dort stand Big Business im Mittelpunkt: Verlagsrechte, Übersetzungen, Aufträge für Druckereien und Verlags-IT waren die Themen.

Aktuelles Programm des ViCON Verlages

Nun geht das Jahr zu Ende. Zeit zum Innehalten, Zeit zum Lesen. Wer noch Geschenke sucht, wird vielleicht im aktuellen Programm des ViCON Verlages aus Niederhasli fündig. Die Titel sind bunt gemischt: vom Jugendbuch über nachdenkliche Memoiren bis zu Krimi und Fantasy.

Auch Eglunds Roman Nomaden von Laetoli erschien bei ViCON. Dem Verlagsprogramm vorangestellt ist eine umfangreiche Leseprobe.

Download des Verlagsprogramms von ViCON

Zum Roman Nomaden von Laetoli

Website des ViCON Verlages

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© Eglund/Gerda Chapuis
Dienstag, 31. Oktober 2023

Spannende Abende beim Lesefest in Zürich

Zwei Lesungen bei Zürich liest trafen auf ein sehr interessiertes und offenes Publikum. Im Atelier für Kunst und Philosophie und im Restaurant African Queen stand Ostafrika im Mittelpunkt. Der Aufbruch des Nomaden – eine Reise, die bis heute nicht zu Ende ist.

Nomaden von Laetoli: Eglunds Lesungen bei den Literaturtagen in Zürich konnten unterschiedlicher kaum sein. Eines war beiden Veranstaltungen gemeinsam: Das Publikum ließ sich fesseln, wagte den Sprung aus dem regnerischen Herbstabend zum Rift Valley, den Grabenbruch im Osten Afrikas.

Ein bunter Blumenstrauß fürs Publikum

Im Atelier für Kunst und Philosophie gehörte Eglund zu einem Quartett von Autoren des ViCON Verlages, die aus ihren Werken lasen und mit dem Publikum diskutierten. Ein bunter Blumenstrauß verschiedener Werke, Themen und Stile wurde gereicht. Es folgte eine ausführliche Diskussion, zunächst mit dem Podium, später in aufgelösten Grüppchen – bei Wein und Nüssen.

Lesung, Buffet und Kaffee

Im Restaurant African Queen stand die Lesung im Zeichen eines äthiopischen Buffets, das mit viel Liebe zum Detail angerichtet worden war. Nach Leseproben aus dem Roman Nomaden von Laetoli gab es eine angeregte Diskussion.

Eine traditionelle Kaffeezeremonie rundete diesen wunderbare Abend ab. Was viele der Anwesenden nicht wussten: Es war die Region Kaffa im Süden Äthiopiens, die dem beliebten Gesöff ihren Namen gab.

Zum Roman Nomaden von Laetoli

Website des Ateliers für Kunst und Philosophie

Zur Website von African Queen

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© Conny Vischer
  • Blick ins African Queen, in dem äthiopische Speisen serviert werden. © Conny Vischer
  • Die Lesung im African Queen in Zürich findet am 28. Oktober statt. © Conny Vischer
Donnerstag, 5. Oktober 2023

Eglund liest bei Zürich liest

In Zürich findet vom 23. Oktober bis 29. Oktober 2023 das herbstliche Literaturfest statt. Zahlreiche Veranstaltungen laden das interessierte Publikum ein, in Büchern zu stöbern, zu lauschen, zu diskutieren – oder selber zu lesen. H.S. Eglund ist mit zwei Veranstaltungen vor Ort.

Am 25. Oktober 2023 wird er im Atelier für Kunst und Philosophie (Albisriederstrasse 162) beim Bunten Bücherstrauss des ViCON Verlages dabei sein. Verlegerin Conny Vischer führt durch ein abwechslungsreiches Programm, das um 19 Uhr beginnt. Sie moderiert Lesung und Diskussion, stellt Autorinnen und Autoren vor und präsentiert die Bücher des Verlages. Eintritt: 20 CHF/15 CHF

Website des Ateliers für Kunst und Philosophie

Am 28. Oktober 2023 findet ab 18 Uhr im Restaurant African Queen (Stampfenbachstrasse 70) eine Romanlesung mit äthiopischem Buffet statt. Zunächst erläutern Wirt und Autor kulinarische Kostbarkeiten aus dem ostafrikanischen Land. Das Dinner wird von einer Lesung aus dem Roman Nomaden von Laetoli begleitet. Der Roman spielt unter anderem in der Hauptstadt Addis-Abeba und Axum, im Norden Äthiopiens. Eintritt (inkl. Speisen): 60 CHF, um Anmeldung wird gebeten (mail@vicon-verlag.ch).

Zur Website von African Queen

Hier finden Sie das Programm von Zürich liest.

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© Leonie Wittkamp
  • Im Gespräch mit der Leserin. © H.S. Eglund
  • Die Aussteller präsentierten sich bunt, vielfältig und mit wunderbaren Ideen. © H.S. Eglund
  • Interessant wird sein, welche Lehren die Veranstalter ziehen - für 2024. © H.S. Eglund
  • Auch Kinderbücher waren vertreten, leider nur wenige Kids. © H.S. Eglund
  • Immerhin: Wer den Weg nach Treptow fand, zeigte sich aufgeschlossen und interessiert. © H.S. Eglund
  • In der riesigen Halle wirkte die Veranstaltung etwas verloren. © H.S. Eglund
Sonntag, 1. Oktober 2023

Buch Berlin – Müder Auftakt in den Bücherherbst

In der Arena Halle am Ufer der Spree fand auch in diesem Herbst die Buch Berlin statt. Vom Glanz der Hauptstadt wenig Spur. In den Gängen und an den Büchertischen ging es überschaubar zu. Dennoch: Die Stimmung unter Ausstellern und Besuchern war gut.

Große Verlage oder Buchhandlungen waren nicht vertreten. Kleinverlage und Selbstverleger dominierten, vor allem Fantasy und Krimis waren im Angebot.

Abgerundet wurde die zweitägige Veranstaltungen mit Lesungen. Nicht ganz einfach angesichts der schwierigen Akustik in der hohen, offenen – und fast leeren – Halle.

Viel Platz in den Gängen

Einem Vergleich mit anderen Buchmessen hält die Veranstaltung in Berlin sicher nicht stand. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher dürfte die Tausend kaum überschritten haben.

Viel Leerlauf in den Gängen, nicht wirklich Umsätze mit Buchverkauf. Die halbe Hallenfläche hätte gereicht, Verdichtung hätte der Veranstaltung gut getan.

Flyer, Postkarten und Leseproben

Aber: Die Stimmung sowohl unter den Ausstellern als auch unter den Besuchern war gut. Man kam ins Gespräch, auch wenn sich die meisten Besucher aufs Stöbern zurückzogen.

Vor allem Flyer, Postkarten und Leseproben wanderten über die Tische. Auch das eine oder andere Buch. Eher selten.

Warten auf die Buchmesse

Resümee nach zwei Tagen: Berlin wartet noch immer auf eine Buchmesse, die der Hauptstadt gerecht wird. Mittlerweile ist beinahe jede regionale Messe im deutschen Sprachraum größer als das Berliner Event.

Kein Wunder: Im Stadtgebiet war die Messe überhaupt nicht präsent, nur wenige Medien unterstützten die Veranstaltung. Auch in den sozialen Kanälen war im Vorfeld erstaunlich wenig zu vernehmen.

Mächtige Konkurrenz in der Stadt

Andererseits dürfte es schwer sein, in Berlin eine attraktive Messe zu etablieren. Ausgerechnet in Berlin, wo die Konkurrenz mit Konzerten, Parties und Fußball zu mächtig ist.

Obendrein fand die Buch Berlin am 30. September und am 1. Oktober 2023 statt, also an den beiden ersten Tagen des langen Wochenendes zum Feiertag am 3. Oktober. Keine wirklich durchdachte Terminwahl.

Naja, klugscheißen bringt nichts. Eglund war da, hatte einige sehr schöne Gespräche mit DER LESERIN, mit dem LESER. 2024? Das müsste anders laufen, ganz anders.

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Samstag, 23. September 2023

Video: Tanasee – geheimnisvolle Inseln der Mönche

Der Tanasee im Norden von Äthiopien ist ein heiliges Gewässer. Sein glitzernder Spiegel wird von dunklen, bewaldeten Inseln durchbrochen, wo selten ein Boot anlegt. Dort leben Mönche, genügsame Eremiten der äthiopischen Orthodoxie. Abgewandt vom Diesseits, hüten sie uraltes Wissen und die Kostbarkeiten ihrer Religion: Ikonen, Reliquien und Geschmeide.

Brüchige Bücher stapeln sich in den Klöstern. Die Schriften sind in Gis verfasst, der Jahrtausende alten Kirchensprache. Nur wenige Priester können sie lesen, und nur selten wird Fremden der Zutritt gewährt. Denn die Mönche leben fern des irdischen Jammertals, fern der Zivilisation. Ihre Augen sind nach innen gerichtet, auf Da-Sein ohne Zeit.

Hier sehen Sie das Video. (Dauer: 0:59 Min.)

Zum Roman: Nomaden von Laetoli

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Video: Die kurze Blüte der Serengeti (1:00 Min.)
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Leseprobe im Video: Das frühe Ende einer Safari (4:57 Min.)
Leseprobe im Video: Die Attacke aus dem Norden (9:46 Min.)
Leseprobe im Video: Am Strand von Jambiani (6:12 Min.)

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