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Kurze Vita von H. S. Eglund

Heiko Schwarzburger, genannt Eglund, wurde 1965 in Leipzig geboren. Nach Schule und Abitur diente er drei Jahre lang in der Armee. Im Herbst 1988 begann er ein Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität in Dresden. Ein Jahr später, im Oktober 1989, wurde er zum Sprecher der unabhängigen Studentenschaft der TU gewählt. Zwei Jahre lang war er im Studentenrat aktiv. Danach wurde er Chefredakteur des Studentenblattes „ad rem“.

Nach Abschluss des Erststudiums kam er 1993 nach Berlin, um an der Freien Universität ein zweites Studium in Publizistik aufzunehmen. Seit 1994 schrieb er regelmäßig für den Berliner „Tagesspiegel“ über Wissenschaft und Technik. Später kamen „Frankfurter Rundschau“, „VDI-Nachrichten“, „Die Zeit“, „Spektrum“ und andere Blätter hinzu. Er unternahm ausgedehnte Reisen nach Afrika, Nordamerika und Brasilien, über die er ausführlich berichtete.

Seit 2005 ist er als Fachjournalist mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien tätig. 2007 wurde er der erste Chefredakteur der neuen Fachzeitschrift „Photovoltaik“, die er zunächst bis Ende 2008 leitete. Danach schrieb er für mehrere Verlage und Verbände hauptsächlich über Solarenergie und ökologische Wärmetechnik. 2013 kehrte er zur „Photovoltaik“ zurück. Zudem ist er Autor mehrerer Sachbücher über die ökologische Energiewende.

1993 veröffentlichte Eglund seine erste Kurzgeschichte „Die Nonne und das Sterben“, mit der er einen Wettbewerb des Bezirksamtes Berlin-Kreuzberg gewann. 2009 erschien sein Wenderoman „Die Glöckner von Utopia“. Im März 2011 gründete er den Literaturblog „Berg.Link“, den er gemeinsam mit Urs Heinz Aerni aus Zürich gestaltet. 2016 erschien sein Roman „Zen Solar“.

Eglund hat zwei Kinder und lebt im Prenzlauer Berg in Berlin. Er ist Träger des ersten Dan in Judo und des vierten Dan in Aikido.